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Service:
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Vom
brodelnden Eintopf
zur Festtagstorte
Juan
José Mosalini und
Leonardo Sánchez in Berlin
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Text
/ Übersetzung: Ana Maria Rabe
Fotos:
Gabriela Volanti
Von
Anfang an, bereits mit den ersten Saiten, die Leonardo Sánchez am 18.
März im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie anschlug, breitete
sich eine Atmosphäre der Wärme und menschlichen Nähe aus. Sie
beherrschte das gesamte Konzert, das den argentinischen Gitarristen,
Komponisten und glänzenden Arrangeur mit dem bekannten Bandoneonisten
und Komponisten Juan José Mosalini zusammenbrachte.
Sánchez’
geschmeidiges, kristallklares, sensibles Gitarrenspiel und Mosalinis
wunderbares Bandoneón, das einen eigenen Mikrokosmos mit einer
ungeheuer reichen, mal lang gedehnten, sehnsüchtigen, mal
schneidenden, perkussionshaft zerfallenden Klangwelt erzeugt, brachten
dem Berliner Publikum eine ganze Bandbreite argentinischer Rhythmen
und Kompositionen nahe. Sie reichten von der urbanen Musik des Rió de
la Plata – dem Tango und der Milonga – bis zu den fokloristischen
Tänzen und musikalischen Formen des Landesinneren, wie etwa der tonada,
der chacarera, dem malambo (eine Art männlicher
Step-Tanz) oder der zamba.
Aufgeführt
wurden u. a. Stücke von Klassikern des alten Tangos (Aníbal Troilo),
sowie des neuen Tangos (Astor Piazzolla), von Musikern wie Mosalini,
dessen Meisterschaft seit Jahrzehnten weltweit anerkannt ist, von
Komponisten wie Eduardo Lagos, Raúl Mercado oder Miguel Ángel
Cherubito, die auf den großen Folkloreschatz Argentiniens zurückgreifen,
von jüngeren Komponisten wie Sánchez selbst, der dabei ist, sich
nicht nur als ausgezeichneter Gitarrist, sondern auch als Arrangeur
und Komponist einen internationalen Ruf zu sichern, und nicht zuletzt
von Luis Stazo, der im Publikum saß und einen warmen Applaus erhielt.
Alles in allem ein Programm, das den Reichtum der argentinischen
Musikkultur auf vielfältigste und phantasievolle Weise vorstellte.
Nach
dem Konzert sprach Tangokultur mit Juan José Mosalini und
Leonardo Sánchez über Leben und Wirken der beiden in Paris ansässigen
Musiker, über das Studium des Bandoneón, die Musikkultur
Argentiniens, vergangene und gegenwärtige Ideale und den wellenförmigen
Verlauf musikalischer Modeerscheinungen.
Tangokultur:
Juan-José
Mosalini, Sie haben 1988 in Paris das Studium des Bandoneóns auf
Hochschulniveau ins Leben gerufen. Wie kam es damals zu dieser
Initiative?
Mosalini:
Die
Geschichte des Bandoneón-Studiums geht auf meine Ankunft in
Frankreich zurück. Doch ich muss dazu einige Vorbemerkungen machen.
Das Bandoneón, das deutschen Ursprungs ist, kommt im Río de la Plata
an und entwickelt sich während des 20. Jahrhunderts aufgrund einer
Notwendigkeit der neuen Musik. Diese Musik, der Tango, beginnt, sich
zu entfalten. Und mit dem Angebot der sich entwickelnden
Tango-Partitur, sowie neuer Sichtweisen des volkstümlichen Genres wächst
die Notwendigkeit, eine Technik zu entwickeln, die dem Genre
angemessen ist. In Europa – ich denke dabei besonders an Deutschland
– musste das Bandoneón nur gewisse Volkstänze spielen, die in
technischer Hinsicht nicht allzuviel abverlangten.
Was mache ich bei meiner Ankunft in Frankreich? Ich bin einfach ein
bescheidener Träger dieser Zusammenfassung, dieser 7 Jahrzehnte in
Argentinien,
d. h. all dessen, was mir meine Kollegen mitgegeben hatten. Ich komme
also im Jahre 1977 an, 1981 gibt es einen großen, politischen
Umschwung, Mitterand kommt an die Regierung mit einer neuen
Kulturpolitik. All das reaktiviert eine Menge Disziplinen. Unter
anderem ensteht die Notwendigkeit, ein Diplom für das Akkordeon zu
schaffen. Denn das Akkordeon stand damals nicht auf derselben Stufe
wie die anderen Instrumente. So veranstalten also die Akkordeonspieler
ein Arbeitstreffen, um ein Programm vorzuschlagen, ein Diplom, das zum
Unterricht befähigt, und sie schlagen das Bandoneón als ein
Instrument vor, das zur selben Familie gehörte. So kommt es, dass ich
dieser Kommission beitrete. Nach einem Jahr ist das Programm
erarbeitet. Ich stelle darin die Musik vor, die für das Bandoneón-Studium
in Frage kommt, sowie die Literatur, die man den zukünftigen Bandoneón-Lehrern
abverlangen wird. Es gibt daraufhin eine Mitteilung in den Medien und
den diversen Musikschulen und Konservatorien. Das sieht im Jahre 1989
jemand, der die Volksmusik liebt, Bernard Cavanna, der neue Direktor
des Konservatoriums von Gennevilliers in der Nähe von Paris. Er ruft
mich an und schlägt mir vor, einen Kurs ins Leben zu rufen. Ich nehme
das Angebot an und teile den Kurs mit einem Kollegen, César Strozzio.
Der Kurs nimmt internationale Ausmaße an. Heute kommt die Hälfte der
Schüler, wenn nicht mehr, aus dem Ausland.
Tangokultur:
Das
Modell wurde dann kopiert und in anderen Ländern angewandt?
Mosalini:
Genau.
Viele Leute wollen heute Bandoneón unterrichten. Gleichzeitig steigt
die Fabrikation des Instrumentes. Wie bekannt ist, gibt es heute drei
oder vier Bandoneón-Hersteller. Das heißt, dass die Zukunft dieses
Instrumentes, das mit dem II. Weltkrieg und dem Verschwinden der
Fabrik Alfred Arnold eine Krise erlebt hat, heute gesichert ist.
Tangokultur:
Leonardo
Sánchez, wie sind Sie nach Paris gekommen, und wie haben Sie Ihre
ersten Jahre dort erfahren?
Sánchez:
Ich
kam 1984 sehr eingeschüchtert nach Paris, da ich damals erst 18 Jahre
alt war und zum ersten Mal im Ausland lebte. Ich hatte bereits eine
klassische, orthodoxe Musikausbildung in Argentinien, in Córdoba,
absolviert. Zu jener Zeit war es wegen der politischen Umstände etwas
kompliziert, das Musikstudium fortzuführen. Wenn es 1983 auch einen
Übergang zur Demokratie gegeben hatte, war das Studiensystem
veraltet, d. h. es gab keine mit der Demokratie kohärente Kultur- und
Unterrichtspolitik. Es gab also keine großartigen Perspektiven, um
weiterzustudieren. Ich kam dann nach Paris über einen Onkel, der in
Frankreich lebte [Raúl Mercado, ein ehemaliges Mitglied der in den
50er und 60er Jahren berühmten Folkloregruppe „Los Andariegos“].
Ich setzte dort meine Ausbildung fort, und zwar immer in Verbindung
mit der klassischen Musik, aber ich studierte auch Jazz, sowie
Musikwissenschaft an der Universität in Paris. Dabei blieb ich immer
auch der argentinischen Musik verbunden, die ich – wie Juan-José
– als etwas Unbegrenztes ansehe.
Tangokultur:
Kamen
Sie nach Paris mit der Absicht zu bleiben?
Sánchez:
Nein, man geht einfach und sagt sich nicht: „Ich werde
bleiben.“ Ich hatte die Absicht, mich ein wenig weiter auszubilden
und zurückzukehren. Aber das Leben spielt dann oft anders, besonders
wenn man 18 Jahre alt ist.
Tangokultur:
In Europa wird die argentinische Musik meist mit dem Tango in
Verbindung gebracht. Sie beide, Mosalini und Sánchez, integrieren in
Ihre Kompositionen viele Elemente des großen musikalischen Reichtums,
den Argentinien besitzt. Merken die Leute Ihrer Meinung nach, dass
Argentinien mehr als Tango bietet?
Mosalini:
Es gibt etwas, das ich klarstellen möchte. Heute wird eine
bestimmte Periode erlebt, es gibt Modeerscheinungen. In den letzten
drei Jahrzehnten war ich unmittelbarer Zeuge verschiedener Strömungen
in Europa. Als ich ankam, erlebte ich noch das Ende einer Mode, die
vor allem die Andenmusik betraf. Die Karikatur war die quena
und der charango, die man verkaufte, so wie man auf dem Markt
Plastik-charangos verkauft.
Tangokultur:
Hat diese vergangene Modeerscheinung nicht mit der
canción
protesta – dem Protestlied, das Ende der 60er Jahre entstand –
zu tun, mit dieser Musik des Widerstands, die sich der Mittel der
lateinamerikanischen Folklore bediente? Man denke nur an die vielen
linksgerichteten Gruppierungen in Europa, die in jenen Jahren nach
Lateinamerika blickten, zu den dortigen Widerstandsbewegungen, die
gegen die Diktaturen in ihren Ländern kämpften.
Mosalini:
Genau, das hat auch mit denen zu tun, die ins Exil getrieben
wurden, den Chilenen etwa. In der Tat. Aber es war eine
Modeerscheinung. Gruppen wie Quilapayún und viele andere
hatten einen riesigen Erfolg. Diese Musik besetzte einen Raum. Und später
kam der Tango an die Reihe. Er wurde auch übernommen. Das hat
einfache Gründe. Der Tango hat drei Elemente, die wesentlich sind. Er
hat nicht nur eine Ausdrucksform. Da ist der Tanz, das Lied und die
Musik. Und die drei Elemente entwickeln sich stark, mit Höhen und
Tiefen.
Der Tango kehrt ab 1982 als eine
starke Modeerscheinung wieder. Der Boom verdankt sich einer – ich würde
sagen spontanen – Explosion. Da ich genau in jenen Momenten da war,
konnte ich in jener Zeit Platten verkaufen. Nie zuvor im Leben hätte
ich geglaubt, dass man in einem Land 50.000 Platten verkaufen könnte,
wie wir es taten, und zwar mit eben jener Musik, die wir zur Zeit des
Trios spielten, einer Musik, die keine Zugeständnisse an den Tanz
machte.
Die argentinische Musik beschreibt
also Kurven, es gibt Perioden mit gewissen Modeerscheinungen. Heute
ist der Tango sehr stark durch den Tanz vertreten. Ich, der ich vom
Tango komme, habe ein großes Interesse an der argentinischen Identität,
an ihren verschiedenen Facetten. In Argentinien waren die
musikalischen Familien getrennt, oder leicht getrennt voneinander, so
etwa der Folklore- und der Tangomusiker. Das ist verständlich, denn
es ist eine kulturelle Angelegenheit. In Santiago del Estero z. B.
kommt die Babyflasche mit der chacarera [einer der typischen
Folklorerhythmen und –tänze des argentinischen Nordwestens]. Und
die chacarera kommt mit der Babyflasche. Das ist so. Im
gestrigen Konzert mit Leonardo ging ich mit dem größten Vergnügen
zu einer chacarera über, und zwar als ein Besucher, denn ich
habe sie als Kind nicht mit der Babyflasche getrunken. Ich tue das mit
dem größten Vergnügen, wie wenn ich etwa eine Milonga oder einen
Tango spiele. Es gibt ein enormes Potential in der argentinischen
Musik, das vom Norden bis zum Süden reicht und sehr vielfältig ist.
Man muss viel arbeiten, um sich in die verschiedenen Rhythmen der
jeweiligen Regionen einzufinden.
Tangokultur:
Und diese Vielfalt an Rhythmen wird von einem ungeheuren
Reichtum an Tänzen begleitet.
Mosalini:
Ja, er ist enorm.
Sánchez:
Beachtenswert und vielleicht nicht so bekannt ist der
Umstand, dass das Bandoneón auf natürliche Weise in all dieser Musik
präsent ist. Das heißt: Es gibt im Norden Argentiniens Leute, die
die Folkloremusik mit dem Bandondeón spielen.
Tangokultur:
Wie etwa der
chamamé [Folklorerhythmus und –tanz
aus dem Paraná-Gebiet].
Sánchez:
Auch der
chamamé.
Mosalini:
Das ist auch der Ursprung von Dino Saluzzi, auch wenn er sehr
vielfältige Erfahrungen gemacht hat, vom Jazz bis zu dem, was man „world
music meeting“ nennt. Aber seine Identität ist sehr stark. Er ist
ein bestens ausgebildeter Musiker und kennt alles. Als Bandoneón-Spieler
aber hat er die Babyflasche der chacarera getrunken. Er schon,
und das ist seine stärkste Identität.
Sánchez:
Ich glaube, dass die Leute daran interessiert sind, mehr zu
erfahren, aus reiner Neugierde. Wenn man etwa die Kultur des Irans
entdeckt und einen Film dazu sieht, den man schätzt, möchte man mehr
erfahren. Und vielleicht geschieht das auch mit der Musik, die wir
spielen, die anders als der Tango ist. Die Leute werden aufmerksam und
sagen: „Ah, ich wusste gar nicht, dass in Argentinien so etwas
existiert!“
Tangokultur:
Der Tango hat zu verschiedenen Zeiten auch politische Züge
gehabt. Als Mosalini nach Paris kam, fanden sich dort verschiedene
Musiker aus Argentinien wieder, die aus politischen Gründen ins Exil
gegangen waren. Glauben Sie, dass der Tango heute noch einen
politischen Charakter haben kann, oder besitzt er vielleicht tatsächlich
einen solchen?
Sánchez:
Schwerlich. Denn die Politik hat heute eine andere
Konnotation als zu jener Zeit. Die Ideologie ist etwas, das an
Substanz verliert. Ich meine eine Ideologie im Sinne eines Lebens-,
eines ethischen und moralischen Entwurfes. Es ist sehr schwierig,
jemanden zu finden, der das tut. Das kommt von der Globalisierung,
durch die die gesamte Problematik sich ausbreitet und zu einem
gemeinsamen Nenner für Gesellschaften wird, die nichts miteinander zu
tun haben. Man muss nur Tokio und Bogotá betrachten. An beiden Orten
wird man dieselbe Konsumpolitik wiederfinden. Man konsumiert dieselben
Dinge.
Das alles bewirkt, dass politische
Fragen heute viel weniger Gewicht haben als etwa zu jener Zeit, die
– wie ich immer sage – Juan-José noch erleben durfte. Ich meine,
die Leute waren damals mehr als nur Konsummenschen.
Ich kam danach, aber ich hatte
einen Bruder, der auch gegen das Unrechtsregime gekämpft hat. Und ich
merke den großen Unterschied. Juan-José und ich, wir sagen immer,
dass es damals einen moralischen Pakt unter den Kollegen gab, ein
Pakt, von dem ich nicht sicher bin, ob es ihn heute noch gibt.
Mosalini:
Ich bin von Natur aus etwas optimistischer. Das heißt: Ich
habe es gelernt. Ich war ein ziemlicher Pessimist, bis man mich auf
etwas hinwies. Pugliese etwa sagte zu mir: „Nein, nein, nein. Wenn
du den Horizont nicht siehst, auch wenn es hier und dort
Verschlechterungen gibt, dann verlierst du alles. Denke daran, dass es
statt Verlusten eher Transformationen, auf- und absteigende Kurven
gibt. Alles kann absteigen. Es kann fast bis zum Boden herabfallen,
und in einem gegeben Augenblick muss es notwendigerweise wieder
aufsteigen. Das ist keine Perspektive, die man persönlich erhalten
kann, denn sie entgleitet uns. Wir denken gemäß dem Alter, das wir
haben, gemäß unserer Beziehung mit der Welt, mit demjenigen, was uns
bleibt, mit diesem und jenem. All das stellt gezwungenermaßen eine
verkürzte Perspektive dar.
Der Tango und überhaupt jede
Lebensäußerung, die nicht abgestorben ist, die zum Nachdenken
anregt, die einen Konflikt für den Musiker darstellt, die Frage:
„Was mache ich morgen, und was spiele ich?“ ist im Grunde auch ein
politischer Akt. Denn man gibt auf eine ganz bestimmte Weise von dem,
von dem man etwas versteht. Andere tun es auch, man teilt etwas, und
der daneben macht es auf andere Weise. Das allein ist schon ein
politischer Akt, der freilich kein kämpferischer ist. Ich weiß
genau, was Leonardo meinte, als er von seinem Bruder sprach – den
Kampf, der auch mein eigener gewesen ist, und den ich damals
praktiziert habe. Nein, heute ist das alles niedergegangen.
Tangokultur:
Der Tango ist Ihrer Meinung nach also eine der unendlich
vielen Lebensäußerungen, deren Potential es weiterhin zu entfalten
gilt.
Mosalini:
Der Tango ist eine lebendige Musik, er ist genial. Er ist da,
wie ein Eintopf, er ist immer am Brodeln, und dann kommen noch die
Zutaten dazu. Leonardo ist ein Künstler der Zutaten. Ich meine seine
Fähigkeiten als Komponist, Arrangeur, Interpret, Improvisator, sowie
weitere Gewürze...
Tangokultur:
Die „Suite de los veinte“ von Leonardo, die Sie gestern
im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie gespielt haben, vereinigt
in der Tat viele verschiedene Elemente. In bestimmten Momenten zerstückelt
sie den Tango, und fügt dann die Bestandteile auf meisterhafte Weise
wieder neu zusammen, um weiterzuschreiten.
Sánchez:
Ja, der Tango ist wirklich eine aufwühlende und auch
unbegrenzte Musik, denn man kann ihn auf unendliche Weise deklinieren.
Tangokultur:
In dieser Suite beziehen Sie sich auf die zwanzig Jahre, die
Sie nun schon in Paris leben.
Sánchez:
Ich wollte eine Torte machen
und mich an etwas erinnern, einen Schritt
markieren. So entstand diese
Suite, die aus vier kurzen Teilen besteht,
einer schnellen Milonga,
einer langsamen Milonga, einem Tango und
einem Walzer.
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